Im Gründungsjahr des BHS 1997 waren wir als Familie gerade in einer intensiven Veränderungsphase. Unter anderem wurden unsere Kinder erwachsen und gingen eigene Wege. Das Interesse an den Veranstaltungen im BHS war und blieb etwas wichtiges Gemeinsames für uns. Über diesen bedeutenden persönlichen Aspekt hinaus steht der BHS für sehr viel. – Er ist ein Synonym für beachtenswerte nationale und internationale Kulturprojekte – Er fungiert in seinem Kulturverständnis als Transporteur der Vielfalt und ist erfrischend Mainstream-resistent – Er ist ein gewachsenes Netzwerk und Beziehungsgeflecht der ganz besonderen Art, das die „Ausgewanderten“ mit daheim in Verbindung bleiben lässt, wo sie ihr Knowhow für Kulturmanagement, aber auch die Begeisterung für gesellschaftliche Veränderungsansprüche einbringen – Er ist ein Best Practice Beispiel für Beteiligung, Mitgestalten und Eigenständigkeitsdenken der Jungen in der Region – Er steht für die geglückte Pendelbewegung der Menschen zwischen ruralen und urbanen Welten und ist in seiner identitätsstiftenden Wirkung ein Glücksfall: animierend – provozierend – inspirierend, unabhängig von Schicht und Alter. Ein überaus innovativer Beitrag zur Entwicklung im oberösterreichischen Ennstal. Unsere Unterstützung ist euch sicher, nicht zuletzt deshalb, weil die Notwendigkeit der Wertschätzung des Regionalen ein Gebot der Stunde ist.

Maria Barbara Neubauer
Psychotherapeutin, promovierte Psychotherapiewissenschafterin

Konrad Kurt Neubauer
Fotograf

Weyer