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Gespendete Statements:

Dr. Christiane Presenhuber – Zahnärztin

Wäre ich nicht vor 20 Jahren bei der Renovierung des Bertholdsaales dabei gewesen, hätte ich vielleicht meinen Mann nicht kennen gelernt…Das Kulturprogramm des Vereins Frikulum im Bertholdsaal, sowie das Mitwirken bei Veranstaltungen, war ein Mitgrund, warum uns der Umzug von Wien nach Weyer so leicht gefallen ist. Auch heute noch genieße ich die ungezwungene Atmosphäre und die oft kleinen aber feinen Konzerte im Bertholdsaal!

Dr. Christiane Presenhuber
Zahnärztin in Waidhofen an der Ybbs
Weyer

Bernhard Forstenlechner – Vorstandsmitglied Kupf OÖ

Der Kulturverein Frikulum und mit ihm das Seewiesenfest und der Bertholdsaal prägen seit Jahrzehnten das kulturpolitische Bild im oberösterreichischen Ennstal. Gerade der Bertholdsaal stellt einen wichtigen Beitrag in der Reginoalentwicklung dar. Auch ich persönlich verdanke Frikulum und dem Bertholdsaal sehr viel in meinem Werdegang. So konnte ich vor ca. 15 Jahren meine ersten musikalischen Versuche in einem Proberaum des Bertholdsaales begehen, sowie auch die ersten Schritte in der kulturpolitischen Arbeit und Veranstaltungsorganisation setzen. So qualitativ hochwertige Kulturarbeit wie sie dort passiert, findet man im ländlichen Raum nicht allzu oft und gehört unbedingt erhalten!

Bernhard Forstenlechner
Vorstandsmitglied Kupf OÖ
Exil Weyrer, lebt und arbeitet in Linz

Valerie Jarolim – Bsc. Kräuterpädagogin

Der Verein Frikulum und ich sind gleich alt- aber nein, das ist nicht das einzige das uns verbindet. Seit meiner Jugend ist dieser Ort ein fixer Bestandteil meines Lebens. Vorerst ganz klar einfach als Raum um Freunde zu treffen, zu tanzen und Spaß zu haben. Immer schon wurde besonders viel Wert darauf gelegt ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm zu bieten. In einer Gegend die sich nicht gerade auszeichnet durch eine alternative Kulturszene, war dass für mich in meiner Jugendzeit ein großes Glück und sehr wertvoll. Im Laufe der Zeit hat sich mein Tun eher hinter die Kulissen verschoben und ein bisschen weg von der Tanzfläche. Seit 2014 arbeite ich als Kräuterpädagogin und veranstalte Kräuterwanderungen, Naturkosmetik-Workshops etc. und das hauptsächlich in Wien. Aber meine allererste Kräuterwanderung, meine Premiere quasi, durfte ich bei Frikulum (dem ehemaligen Theater) veranstalten. Das war vor drei Jahren. Das große Interesse hat mich sehr überrascht und natürlich wahnsinnig gefreut. Mit 20 Personen sind wird durch die Wiesen und Wälder von Weyer gestreift und haben die gesammelten Wildkräuter anschließend zu einem leckeren Menü verkocht. Gespeist haben wir dann auf einer Riesen-Tafel im Bertholdssal. Es war ein wunderschöner Tag und ich kann mir bis heute keinen besseren Start für mich vorstellen als diesen. Weitere Workshops folgten und alle Teilnehmerinnen waren jedesmal begeistert, auch weil Angebote wie diese sonst in der Nähe rar sind. Mit großem Respekt beobachte ich seit Jahren, wie sich alle Beteiligten bemühen um diesen Ort zu dem zu machen was er ist und was er immer schon war- etwas ganz Besonderes!

Valerie Jarolim
Bsc. Kräuterpädagogin
aus Weyer lebt und arbeitet in Wien

Daniela Gschwandtl – Sozialarbeiterin

Der BHS kommt weg?!? NEIN UNDENKBAR!!! Ich habe den BHS vor knapp 20 Jahren das erste Mal betreten – damals, ich glaube es war bei einem Benefizkonzert für Flüchtlinge aus dem Jugoslawienkrieg; ich war überwältigt von dem Engagement der Ehrenamtlichen, von dem Spirit und der Offenheit, den vielen unterschiedlichen Menschen!!! Es hat dann noch ein bisschen gedauert bis auch ich ein Teil davon wurde. Dann aber folgten intensive und für meine Entwicklung prägende und horizonterweiternde Jahre mit unterschiedlichsten Konzerten, Lesungen, Sportveranstaltungen, unzählige Weihnachtskonzerte und natürlich legendäre Seewiesenfeste! Der BHS repräsentiert für damals wie heute einen Ort des kreativen Zusammenwirkens und des sich Wohlfühlens!! Gesellschaftspolitisch betrachtet, sehe ich den BHS als tragende Säule in der Region. Die thematisch unterschiedlichsten Veranstaltungen tragen zu einer Vielfalt im Ort und in der Region bei und regen zum Weiterdenken an. Ich glaube in der Zeit, in der wir leben, ist mitdenken, mitgestalten und Verantwortung für den eigenen Lebensraum übernehmen, wichtiger denn je – und genau das ist in einer Location wie dem BHS möglich! Mit dem Abriss dieses Kulturhauses würde eine für unsere Zeit so wertvolle und wichtige reale Möglichkeit des Zusammenlebens und -wirkens in unterschiedlichsten Bereichen verloren gehen! Das wäre SEHR BEDAUERLICH!!!

Daniela Gschwandtl
Sozialarbeiterin
Großraming

Sabine Löger

Auch wenn nicht selbst aus weyer bin finde ich der Bertholdsaal sollte so bleibeb wie er ist bzw nicht an jemanden verkauft werden der ihn nicht zu schätzen weiß! Ich komme oft nach weyer und besuche dort meine großeltern und meine freunde und ich finde der Bertholdsaal trägt viel zum sozialen zusammenhang der Gemeinde bei! Wo wenn nicht im Bertholdsaal ist der perfekte platz für Veranstaltungen Grillerein und konzerte! Bitte habt ein Herz und lasst weyer seinen Bertholdsaal!!

Sabine Löger
Windischgarsten

Danke für dein Engagement! – Save the Place!