Monat: Juni 2017

Alois Lindenbauer – Freiberuflicher Künstler

Meine Zeit im Klosterkindergarten war auch mit dem Bertholdsaal verbunden. Die „Schwestern“ veranstalteten dort mit den Kindern Theateraufführungen. Rollen wie der „Erlkönig“ im gleichnamigen Stück und bei vollem Haus sind mir in lebhafter Erinnerung geblieben.

Wie viele andere Kinder bin ich in der Nachbarschaft zum Bertholdsaal und zum Dürrnbach aufgewachsen. Da gab es für uns immer was zu erleben. So haben sich Bezüge gefestigt und erhalten.

Beispielsweise habe ich über die Monate des Jahres 1988 für dieses  Naturdenkmal das Kunstprojekt „IN DIRRNBAH“ veranstaltet.  Dabei sind zwischen regionalen und internationalen Projekten immer weite, wechselseitige Wirkungen entstanden.

FRIKULUM und der Trägerverein Bertholdsaal haben sich durch Qualität und Kontinuität in der Kulturarbeit einen beachtlichen Namen gemacht. Das erstellte Konzept für eine Zukunft des Bertholdsaales ist gar nicht selbstverständlich, wohl aber ist diese Perspektive umso förderungswürdiger. Damit kann typischen Problemen des ländlichen Raumes beispielhaft entgegen gewirkt werden.

Für ein Gebäude im Ortsverband, nahe am Dürrnbach, möglicherweise auch mit einem neuen Zugang zum Bach –
Kunst und Kultur ist unverzichtbar, so auch die Kultur, wie verantwortungsvoll unsere Gesellschaft mit Natur und Ressourcen umgeht.
Dem Verein Bertholdsaal ist für die Verwirklichung des anspruchsvollen Projektes gutes Augenmaß und viel Zuspruch aus der Bevölkerung zu wünschen.

Alois Lindenbauer
Freiberuflicher Künstler
Weyer

 

Hemma – QM, Psychotherapeutin, Einrichtungsleiterin, Katastrophenhelferin

Manchmal bin ich im Ausland fuer Wochen unterwegs und freue mich auf daheim. Bertholdsaal ist ein Ort, an dem ich liebe Menschen wieder treffen kann. Bertholdsaal ist ein Mittel gegen die geistige Enge, die ich manchmal erlebe. Die Veranstaltungen dort machen mein Leben noch reicher und bunter: Oft sind es spannende Abende mit verrueckten Ueberraschungen. Und hier ist etwas passiert, was mich besonders freut: Generationen begegnen sich unbekuemmert. Es ist gleichgueltig ob man 18 oder 50 ist, wenn die Veranstaltung gut, ist haben wir gemeinsam einen netten Abend. DANKE. Alles Gute und viel Glueck – Hemma PS Bin gerade in Uganda, mein PC kennt keine Umlaute. Sorry.

Hemma
QM, Psychotherapeutin, Einrichtungsleiterin, Katastrophenhelferin
Großraming

Elisa – Angestellte

Ich drücke euch die Daumen. ..

Elisa
Angestellte
St. Ulrich

Petra Lumplecker – Künstlerin

Der Bertholdsaal – für mich – Ort der Begegnung und Vielfalt … BUNT in seiner ganzen Bandbreite, von kommerziell bis schräg, schlicht ein Ort, der dem Landleben den nötigen Pfeffer verleiht. Unbedingt erhaltenswert! Alles Liebe und mein Dank allen Engagierten!

Petra Lumplecker
Künstlerin
Weyer

Harald Wachauer – Sector Head IT Infrastructure

Als ich vor ca. 24 Jahren Weyer kennen lernen durfte war ich begeistert vom dort ansässigen Kulturverein Frikulum und ich bin es bis heute. Ich bin in einem Dorf in der Steiermark aufgewachsen wo es diese Art von Unterhaltung / Austausch / Kultur / Engagement in keiner Weise gegeben hat. Und das ist trostlos! Der Bertholdsaal muss als „Homebase“ unbedingt erhalten bleiben. Alles andere wäre ein unglaublich großer Verlust für die Gemeinde Weyer. Drücke allen Kämpfern ganz fest die Daumen das es klappt!

Harald Wachauer
Sector Head IT Infrastructure
Wien

Margit – BHS-Lehrerin;-)

BHS – das war schon meine Bühne, mein Tanzboden, meine Bar, mein Hinterkammerl BHS – manchmal ist das Dorf so urban und die Stadt so rural BHS – das ist eine Bewusstseinsbildende Höhere Schule BHS – das waren die genialen m.a.s.s., fijuka u.v.m. BHS – das ist frei nach Total Chaos „always bringin you hot shit eh yo we promise it“ BHS – das waren 20 Jahre Überraschungsabende BHS – das waren 20 Jahre Einsamkeit vertreiben BHS – das waren 20 Jahre ganz kleines ganz GROSS! BHS – bitte bleib!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Margit
BHS-Lehrerin;-)
Ennstal

Ludwig Mayr – IT-Manager

Manchmal denke ich mir, warum tu ich mir das alles an? Man könnte es so viel einfacher haben im Leben. Aber dann stehe ich im Saal, helfe bei den Vorbereitungen, erlebe einen tollen Abend mit Konzert, Theater, Kino, was auch immer. Oder lese diese Statements. Das sind die Momente, in denen ich weiß, warum ich mir das alles antue. Save this emotions!

Ludwig Mayr
IT-Manager
Weyer

Dr. Miriam Klausberger – Scientist // Austrian Centre of Industrial Biotechnology

„Du bist aber auch nicht in Wien geboren, woher bist du ursprünglich?“, bekomme ich oft als Frage in meiner Wahl-Heimat Wien gestellt, da mich mein Dialekt als Nicht-Wienerin verrät. Ganz stolz erzähle ich vom kleinen Ort Weyer und verdeutliche die Lage des Ortes immer als „gelegen im Drei-Bundesländer-Eck und du brauchst in alle Richtungen fast eine Stunde auf die Autobahn“. Nicht weniger häufig folgt prompt der Nachsatz: „kommst du auch aus so einem Dorf wo nix los is?“. Und fast schon in freudiger Erwartung auf diese eher rhetorisch-gemeinte Frage erwidere ich mit einem entschiedenen „Nein! Bei uns is was los!“ Und dann erzähle ich vom Bertholdsaal … von den nationalen und internationalen Acts die in Wels, Linz, Wien und Weyer spielen; davon, dass ich als Jugendliche in einer Band gesungen habe und wir im Bertholdsaal einen Proberaum hatten; davon dass der Bertholdsaal mir mit ein paar Mitschülern die Möglichkeit bot im Rahmen unserer Schul-Projektarbeit im Alter von 18 Jahren ein ausverkauftes Konzert mit dem international renommierten österreichischen Bluesgitarristen Peter Garstenauer zu organisieren und wir mächtig stolz auf uns waren; dass der Bertholdsaal unserer jungen Band und mir später als DJ-Newbie die Möglichkeit bot uns/mich vor Publikum erstmals auf die Bühne zu stellen; davon, dass ich die unglaublich hohe Dichte an Bands und DJs in unserer Gegend mit dem Bestehen des Bertholdsaals in Verbindung bringe; dass ich im Bertholdsaal über meinen Schatten sprang und das erste Mal bei einem Improvisations-Theater mitmachte; davon, dass wir Weyrer nicht in die Stadt fahren müssen um Kultur zu erleben. >> Wir haben sie vor der Haustür und wir sind stolz darauf!! <<

Dr. Miriam Klausberger
Scientist // Austrian Centre of Industrial Biotechnology
Weyer, jetzt wohnhaft Wien

Reini Fischer – Regionskoordinator der Kath. Jugend, Musiker von Dr. Rock

Mit dem Bertholdsaal hat die Pfarre Weyer vor 20 Jahren jungen Menschen uneigennützig Raum zur Entfaltung gegeben. Ich selbst konnte meine Talente und Fahigkeiten entdecken und fand in den Räumlichkeiten des Bertholdsaals den Platz und die Möglichkeiten diese zum Ausdruck zu bringen. Der Bertholdsaal ist daher ein wichtiger Teil meiner Biographie. Ohne die ersten Auftritte hier, wäre zB. die Karriere von „Dr. Rock“ nicht in Schwung gekommen. Unsere Gesellschaft, unsere Demokratie braucht Orte, in denen junge Menschen sich treffen und engagieren können. Das fördert den gegenseitigen Austausch, bringt „sinnvolle Freizeitbeschäftigung“ und trägt letztlich zu einem friedlichen Zusammenleben bei. Der Bertholdsaal hat sich als solcher Ort etabliert und ist dehalb so immens wichtig!

Reini Fischer
Regionskoordinator der Kath. Jugend in der Region Ennstal, Musiker von Dr. Rock
Linz

Eva Aigner – Lehrerin

In Zeiten oft schwer verdaulichen musikalischen Fastfoods ist das Angebot des Berholdsaal eine dringend notwendige Alternative. Save the place!

Eva Aigner
Lehrerin
Weyer